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Page:Der Fakir ohne Arme.djvu/7

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[7] ihren Bewegungen … Sie hielten sich straff, fast militärisch … –

Nachdem sie dann einen Blick auf die besetzten Tische geworfen hatten, schwenkten sie ab und schritten davon … Die Gäste hier waren zu fein für sie …

Wir hatten unsere Getränke sofort bezahlt und erhoben uns nun …

Hörten aber noch, wie derselbe Kapitän mit seiner Orkanstimme seinen Freunden zurief:

„Verdammt – die beiden Boys, die da soeben vorübergingen, sind ein paar seltsame Vögel … Kamen in Kolombo zu mir an Bord … Bezahlten die Passage bis hier … Wurde nicht recht schlau aus den Brüdern …“

Mehr hörten wir nicht …

Aber – auch das genügte ja …

Wir nun hinter den beiden her … Mit aller Vorsicht … Immer in Deckung bleibend …

Und die Boys waren mißtrauisch wie zwei steckbrieflich Verfolgte … Schließlich nahmen wir einen Wagen, und Harald sagte dem braunen Kutscher Bescheid, der denn auch infolge eines im voraus gezahlten Trinkgeldes überaus gewandt seine Aufgabe erledigte …

Freilich – wir mußten Geduld haben …

Bis weit über die Eingeborenenstadt hinaus wanderten die beiden, bis zum Eingang des jetzt völlig verwilderten Parkes des ehemaligen Djeibar-Schlosses, einer höchst malerischen Ruine inmitten von dornenumwehrten Felsmassen.

Wir fuhren im dichten Strome anderer Fuhrwerke aller Art über den Park hinaus, entlohnten dann den braunen Kutscher und wanderten auf einem schmalen Fußweg dem Parke wieder zu, gelangten an die Westseite der verfallenen Mauer und drangen hier trotz der auch an dieser Stelle eindringlich die Touristen warnenden Tafel

!! Vorsicht !!

!! Giftschlangen !!

in diese grüne pfadlose Wildnis ein …