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Page:Doktor Haldens Patient.djvu/39

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[39] „Eine scheußliche Nacht, da hast du ganz recht …“ Er öffnete die Tür zum Sprechzimmer und schaltete auch dort das Licht ein.

Sein Freund schloß die Tür wieder und schien den Mantel abzulegen, setzte sich dann in einen der Sessel.

Leider hatten wir verabsäumt, in den Wandschirm rechtzeitig Sehlöcher zu bohren, und da die beiden dort vor uns jetzt beharrlich schwiegen und sich kaum regten, abgesehen von dem Geräusch eines aufflammenden Zündholzes, durften auch wir nicht die geringste Bewegung wagen.

Qualvolle Minuten also …

Bis Haldens Begleiter meinte:

„Teufel noch mal, was sitzen wir hier und grübeln?! Vielleicht ist unsere Sorge ganz überflüssig …“

„Wohl kaum … Mielke war heute vormittag bei mir in der Sprechstunde. Da erwähnte er noch mit keiner Silbe, daß er auswärts Arbeit annehmen wolle. Abends bekomme ich seinen Brief … – Ich bleibe dabei, daß die beiden dahinter stecken. Es ist doch zu auffällig, daß gerade heute, wo sie bei mir waren, Mielke sich mir entzieht …“ Er hüstelte etwas … „Ein Sauwetter ..! Man holt sich Schnupfen oder Grippe … Hier ist’s mir doch zu kalt … Gehen wir lieber in meinen Bestrahlungsraum. Dort haben wir’s wärmer …“ Er hustete noch lauter …

Gleich darauf war die Diele dunkel.

„Was nun?!“ fragte Matzka enttäuscht. „Die Sache begann so günstig für uns … Ich habe keine Ahnung, wo der Bestrahlungsraum liegen mag …“

„Natürlich neben dem Sprechzimmer,“ meinte Harst sehr gedehnt und offenbar sehr zerstreut. „Finden Sie nicht auch, Matzka, daß Halden … sehr schlecht husten kann …“

„Wie – – Sie denken etwa, daß …“

„Ja – daß wir drei Hocker hier hinter den Wandschirm gestellt haben, die nun in der Diele fehlen, und daß wir den Schirm ein Stück weiter abrücken mußten, um alle drei Platz