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Page:Motoryacht.djvu/28

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[28] eine äußerst geschickt angelegte winzige Kammer entdeckten, deren Geheimtür Harald nur durch genaues Nachmessen der einzelnen Räume herausfand. Die Kammer war bis auf vier Zigarrenstummel und verstreute Zigarrenasche sowie ein paar Fetzen von alten Segeln leer.

Schweigend begaben wir uns in die Heckkajüte. Es war inzwischen völlig dunkel geworden. Müde, hungrig und doch in zuversichtlicher Stimmung nahmen wir unsere bescheidene Mahlzeit ein. Als Goddlepy jetzt den Verdauungskognak getrunken hatte, wandte er sich sehr energisch an Harald.

„Verehrtester, ich kündige Ihnen die Freundschaft, wenn Sie uns jetzt nicht endlich erklären, wie all diese Dinge zusammenhängen, und zwar: Dollings Abenteuer auf der unbekannten Insel mit der ebenso unbekannten Motorjacht, der Zettel, auf dem diese Insel und die Jacht gleichfalls erwähnt waren, drittens, was Helen Jones und ihre Banditen damit zu tun haben, …“

„… viertens – – fünftens … sechstens …!!“ fiel ihm Harald ins Wort und hielt ihm sein Zigarettenetui hin. „Da – bedienen Sie sich! Rauchen wir die Friedenspfeife. Ich werde reden …“

Als die Zigaretten brannten, zog Harst die Muscheldose aus der Tasche. „Bitte, Goddlepy, – woher stammt das Ding? Ich fand es in der Westentasche des Erschossenen, des Mannes am Mastbaum.“

Der kleine Kollege war um eine Antwort nicht verlegen. „Das ist eine Schnupftabakdose, wie sie die Sträflinge der Strafkolonie Neu-Kaledonien anzufertigen pflegen. Denn das Schnupfen ist ihnen erlaubt. Das Rauchen nicht.“ (Neu-Kaledonien liegt bekanntlich westlich von Australien im Stillen Ozean und ist eine französische Insel – Strafkolonie.)

Harald nickte. „Stimmt, Goddlepy. Das Einschnitzen der Figuren und Arabesken haben die Deportierten von den Eingeborenen gelernt. Diese Dose ist nun sehr kunstvoll