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Page:Motoryacht.djvu/53

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[53] bedienende Person hier in unsere Räume gelangt. Folgt mir. Aber – leise!“

Er ging ins Schlafzimmer, schob den Bastteppich vor dem Waschtisch beiseite und enthüllte so in den Dielen die Umrisse einer quadratischen Falltür, die einen eingelassenen Klappring als Griff hatte. – „Nach einer Stunde werden wir diesen Weg benutzen,“ meinte er. „Bis dahin setzt Euch hier auf Eure Betten und haltet den Mund.“

Der kleine Melbourner rieb sich strahlend die Hände.

„Schrautchen, Schrautchen, – das gibt einen Tanz diese Nacht! Mein Bully macht schon Freudensprünge in der Hosentasche!“

Und er zog seine neunschüssige Cold-Pistole hervor und streichelte den schwärzlichen Lauf. –

Zehn Uhr war’s nun.

„Schuhe aus!“ befahl Harald. „Ein zweites Paar Socken anziehen. Jeder nimmt eine Taschenlampe und zwei Ersatzbatterien mit. Schraut steckt die Dietriche, Stahlsäge und den Bohrer zu sich. Sie, Goddlepy, verwahren dieses Fläschchen Chloroform und diesen kräftigen Bindfaden in der Umhüllung Ihres geschätzten Kadavers. Ich gehe voran. Ich allein schalte die Lampe ein. Ihr beide schießt sofort, wenn wir angegriffen werden. – Aufbruch …!“

„Halt – zuvor noch einen Schluck Kognak, Harst,“ bettelte Goddlepy.

„Gut. Ich mache mit.“ –

Die Falltür war nicht verschlossen, drehte sich lautlos, wurde angelehnt.

Darunter eine schmale Holztreppe, die in einen engen Schlund der Felsengrotte hinablief. Als wir das Ende der Treppe erreicht hatten, sahen wir uns vor einem Felsloch, das in eine Seitenhöhle dieses unterirdischen Labyrinths hineinführte.

Nun begann das Aufregendste und gleichzeitig Grauenvollste, was ich je erlebt habe.

Nun schlichen wir aus der Seitenhöhle steil aufwärts