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Page:Motoryacht.djvu/7

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[7] Ich habe dann das Versprechen gegeben, weil – – ich sonst erschossen und die Australia versenkt worden wäre. Ich kehrte zu meiner Jacht zurück, und drei Stunden später verließen wir die Bucht. Meinen Leuten verschloß ich durch reiche Geldspenden den Mund. So ist denn über ihre Lippen nie ein einziges Wort gekommen, das die Existenz der Insel irgendwie Fremden verraten hätte. Von der fremden Jacht hatte ich meinen wackeren Matrosen und auch Kapitän Tobber nichts gesagt. Ich begründete meine Bitte, das Vorhandensein des Eilandes zu verschweigen, mit der Erklärung, daß ich die Insel später einmal auf Bodenschätze hin untersuchen wollte.“

„Und – wußte Jones’ Schwester etwas von der fremden Jacht?“

„Ja. Die vier Monate waren zwar noch nicht vorüber, als …“

„Gut. Danke, Mr. Dolling. – Hat denn kein anderes Schiff die Insel bisher bemerkt?“

„Nein. Ich glaube nicht. Sie liegt in einem Meeresteil, der selten oder nie befahren wird.“

Harald hatte seiner Brieftasche einen zerknitterten schmutzigen Zettel entnommen.

„Mr. Dolling,“ erklärte er nun, ebenfalls halb flüsternd, „diesen Zettel fand ich in demselben Versteck, in dem auch Ihre Juwelen damals zum Schein von der Hochstaplerin Helen Jones für kurze Zeit untergebracht worden waren. Die Aufschrift des Zettels ist in einer lächerlich kindlichen Geheimschrift abgefaßt, die ich sofort glatt entziffern konnte. Ich will Ihnen den Inhalt des Zettels vorlesen. Hören Sie …

„Sieh zu, daß Du schleunigst aus Chester Dolling noch mehr über sein Abenteuer auf jener unbekannten Insel herauslockst. Es ist anzunehmen, daß die Jacht, die er dort bestieg, dasselbe Schiff ist, von dem ich Dir gelegentlich so seltsame Dinge mitteilte. Frage Dolling