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RE:Tuntle

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Tunnocelum
Band VII A,2 (1948), Sp. 1360–1361
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Tyndareos in der Wikipedia
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Tuntle, etruskische Umschrift des Namens Tyndareos auf zwei Spiegeln Gerhar d-K örte V Taf. LXXV S. 92 (aus Volcii, jetzt in Berlin) und Taf. LXXVII S. 93 (aus Orvieto, jetzt in [1361] Perugia). über Endung und Vokalausfall, die dem gewöhnlichen etruskischen Sprachgebrauch entsprechen, Devoto Stud. Etr. I 260. 266. Bei der ungewöhnlichen Ersetzung von r durch 1 hat wohl die etruskische Form des Namens des Menelaos menle mitgespielt. F i e se 1 (Namen d. griech. Mythos im Etr., Göttingen 1928, 70) möchte eher an Übernahme einer (uns nicht überlieferten) Nebenform des Namens denken, der zweifellos vorgriechisch ist. Auf beiden Spiegeln ist T. sitzend dargestellt mit einem Stab in der Hand. Auf dem ersten hält er das Ei der Leda in der rechten Hand, das ihm eben Hermes (turms) überbracht hat. Auf dem andern reicht Kastor (castur) ihm das Ei; dem T. gegenüber sitzt Leda (lotse); zwischen ihnen noch andre Figuren, darunter Aphrodite (turan). Auf einer ähnlichen Szene (G erhar d-K ör te V Tat LXXVIII S. 96) ist durch irgendeine Verwechslung oder gedankenlose Vereinfachung des etruskischen Künstlers der Gestalt des T. der Name Laomedon (lamtun) beigeschrieben. Pauli Myth. Lex. V 1283 gibt für den einen Spiegel die falsche Lesung tunk.


[Vetter.]