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Page:Banditen des Olymp.djvu/60

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[60] „Ich meine nicht Sie, sondern Bilzschitzki,“ beruhigte Harald. „Wieviel ist dies hier?“

„Zweimalhunderttausend Dollar …“ sagte Pragazza heiser und ließ sich in die Sofaecke fallen.

„Donnerwetter!! Ein teurer Ehespaß, Herr Marchese, bei sämtlichen Göttern Griechenlands!! Ich weiß ja nicht, ob Herr Arbulos an diese Götter noch glaubt, jedenfalls stand er bisher mehr mit dem Teufel im Bunde, aber ein Teufel betrügt bekanntlich den anderen, alte Geschichte, historisch wie die Ruinen der Akropolis. – Bringe Gläser, Schraut … Wir wollen es uns gemütlich machen. So im Handumdrehen ist diese famose Diva-Affäre nicht zu erledigen … – So, nun trinken Sie erst mal, Pragazza, damit Sie sich selbst wiederfinden und damit Sie für das Kommende gerüstet sind. – Ihr Wohl … Auf das Wohl Ihrer Gattin Jane geborene Malling, zu trinken, widerstrebt mir gründlichst. Ihnen wohl auch.“

„… Also nun erzählen Sie, Pragazza … Ohne Scheu. Das meiste weiß ich bereits, ich weiß sogar für Ihren Geschmack zweifellos zu viel, aber Miß Jane Malling wird Ihnen kaum mehr einen solchen Haufen Geld wert sein … – Wie lernten Sie sie kennen?“

„Bitte – noch ein Glas,“ sagte der Marchese mit einer bedauernswert tonlosen Stimme. „Ich … verliebte mich in ihr Bild … Ich begann mit ihr einen Briefwechsel, und ich benutzte den Rest meines Urlaubs, sie in Bremen zu erwarten. Sie war äußerlich ein entzückendes Geschöpf, – – ich … heiratete sie in aller Stille, aber am Tage vor ihrer Abreise nach Griechenland …“ – er fuhr sich mit dem Taschentuch über die Stirn … „beichtete sie mir, daß sie … vielleicht noch nicht regelrecht geschieden sei, – sie hatte mir von dieser Ehe mit dem Oberregisseur der Filmgesellschaft bisher