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Page:Banditen des Olymp.djvu/62

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[62] Anfang der Depeschen auf das Zahlenwunder 142 857 hinweisen sollte, das mit 7 multipliziert 999 999 ergibt. Damit hatte ich auch die Lösung gefunden. Der Text lautet also:

1. Ahlenz selbst gefangen (denn 428 571 ist gleich 3mal 142 857), auf keinen Fall zahlen, großer Schwindel, Vorsicht, Harst mitteilen. – Trikkala, Bruder von Ahlenz.

Ahlenz aber konnte doch nur Ahlenzos heißen.

2. Bitte diskret mit Prag (Pragazza) verhandeln, Ahlenz selbst gefangen, nicht dulden zu zahlen. – Trikkala, Bruder von Ahlenz.

– Ich glaube, der Marchese und ich blickten beide gleichmäßig verständnislos auf diese Telegramme.

Harst nahm eine Zigarette … „Hätte ich nichts von dem Zahlenwunder gewußt, lieber Pragazza, wäre es natürlich ganz unmöglich gewesen, diese Gaunerei aufzudecken, die so recht amerikanisches Format hat. Ein Kriegsschieber von drüben fischt irgendwo, irgendwie diese Jane auf, gründet die famose Grandsteaple-Kompagnie, heiratet Edith zur Sicherheit – auch in aller Stille, macht Reklame für sie, macht sich selbst zum Direktor und Oberregisseur der neuen Hollywood-Gesellschaft, die in Fachkreisen nicht ernst genommen wird. Aber man untere schätzt den Schieber und Gründer, – dieser Mr. Connawoor ist ein Verbrecher von unangenehmer Intelligenz, und als Sie Ihren Briefwechsel mit Jane beginnen, als der schlaue Herr erst erfahren hat, daß Sie mehrfacher Millionär sind, entsteht in seinem flinken Hirn ein Plan, der ebenso genial wie verrucht ist. Die Filmleute, alles Kreaturen dieses Menschen, reisen nach Europa. In Griechenland, so wird’s in der Fachpresse ausgetrommelt, soll der erste große Film gedreht werden. Das Drehbuch war Nebensache, – Sie und die Banditen des Olymp waren die Hauptsache …“