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Page:Banditen des Olymp.djvu/7

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[7] von zehntausend Drachmen ausgesetzt, die einer wohltätigen Anstalt zugute kommen sollen.“

Er erhob sich. „Ihr Freund hätte fraglos mitgemacht, Herr Schraut. Es ist sehr schade, daß er erkrankt ist. sehr schade ..! – Darf ich einmal Ihr Telephon benutzen?“

„Bitte sehr …“ Ich deutete auf den Schreibtisch und rückte ihm auch den Apparat und den Schreibsessel zurecht. Er verlangte das Amt Brabant und dann die Nummer 19 91. „… Es ist die Nummer meiner Villa.“ sagte er leise zu mir. „Hallo – hier Pragazza …“ Zu meinem Erstaunen gebrauchte er jetzt die deutsche Sprache … „Bist du es, Mafalda? Bestelle doch Aristide, daß er sofort den Flugplatz Tempelhof davon verständigt, daß …“ – Pause, – er beugte sich über die Schreibtischplatte und sprach dann hastig weiter: „– daß das große Flugzeug nicht nötig ist, es genügt eine kleinere schnellere Maschine, da die Herren Harst und Schraut mich nicht begleiten können … Du hast mich verstanden? – Also bitte sofort … Es wäre eine unnötige Ausgabe … Ich fahre von hier in den Klub.“

Er hängte ab und stand auf. „Verbindlichsten Dank, Herr Schraut … Wollen Sie bitte Ihrem Freunde meine aufrichtigsten Wünsche zu seiner baldigen Genesung ausrichten.“ Eine gemessene Verbeugung, – der Herr Marchese hatte bereits den Türgriff in der Hand, … wandte sich nochmals um … Ich hätte es beinahe vergessen, ich erhielt da heute früh aus Trikkala[Anm. 1] in Nordgriechenland eine merkwürdige Depesche …“

Jetzt log er bestimmt. An die Depesche hatte er bereits gedacht, als er die Pause in dem Telephongespräch eintreten ließ, denn gerade vor ihm hatten ja sowohl das an Harald gerichtete Auslandstelegramm, Aufgabeort ebenfalls Trikkala, sowie zwei Bogen Papier, bedeckt mit Harsts Lösungsversuchen der schwierigen

  1. ↑ Siehe auf Wikipedia unter Trikala.