[10] „Verzeih’ – – das Auto?! Welches Auto?!“
„Nun, das Auto, in dem Heyking kam …“
„Ich verstehe noch immer nicht …“
Da blickte er zur Zimmerdecke empor … Gerade über uns war das Fremdenzimmer, und wir hörten Heyking noch hin und her gehen …
„Es … ist gar nicht Heyking,“ flüsterte Harald jetzt … „Man hat Heyking aus dem Auto entfernt und dafür einen Stellvertreter hineingesetzt, mein Alter, – bei diesem Schneetreiben nicht weiter schwer, wenn es Leute von Kühnheit und Schlauheit sind, die solches wagen …“
Ich war unfähig mich zu rühren …
Vor Überraschung stierte ich Harald sekundenlang in das schmale, kluge Gesicht …
Er nickte mir zu …
„Es unterliegt keinem Zweifel mehr, daß dieser Austausch der Personen stattgefunden hat, ein gewaltsamer Austausch natürlich … Hoffentlich hat man den echten Pastor nicht … beseitigt, … nicht ermordet, um ganz sicher zu gehen …“
Jetzt kam ich zu mir. Jetzt erlangte ich die Herrschaft über meine Zunge zurück …
„Sage mir um Himmels willen,“ rief ich leise, „woraus du auf diese doch geradezu unglaubliche Frechheit schließest?! Wo sind deine Beweise hierfür?!“
„Hier!“ Und er deutete auf seine Augen. „Diese meine Augen durchschauen auch die feinste Verkleidung und Maske. Unser Gast dort oben trägt einen falschen Bart …“
Ich schüttelte den Kopf …
„Harald, wenn du dich nur nicht täuschst! Ich habe doch auch einen Blick für derlei Dinge, und …“
Er winkte mir kurz zu … „Mein Alter, streiten wir nicht. Es ist so. Und da ich vorhin doch diesem falschen Heyking das Schreiben des echten Pastors reichte, und da er es eine Weile in der Hand hielt, müssen auf dem Briefbogen,