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Page:Der Spiritistenklub.djvu/13

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[13] „Ja – und wir um elf, mein Alter …“

„Wir?! Um elf …?!“

„Ja … Ich habe mir nämlich erlaubt, nachts mit dem Grafen Schallnein, dem Besitzer des verwahrlosten Schlosses, zu telephonieren. Wir beide fahren im gleichfalls telephonisch bestellten Reiseauto unter den nötigen Vorsichtsmaßregeln als Architekten nach Schloß Lubowitz, die dort prüfen sollen, was für Instandsetzungsarbeiten nötig sind. Der Graf wird uns telegraphisch bei dem alten Verwalter Pachnitzki anmelden.“

Nun, – – kein Wunder, daß ich abermals sprachlos war …

Ja, das war wieder so recht mein alter Harald!! Ihm machte es stets einen diebischen Spaß, mich mit derartigen Überraschungen zu überfallen. Und heute war es ihm besonders gut geglückt …! – –

Um zehn Uhr verabschiedete sich unser „lieber Gast“, um … nach Stettin zu reisen!! Harald hatte ihm in sehr liebenswürdiger Art erklärt, daß der „Fall“ für uns doch nicht lohnend genug sei … Außerdem leide er selbst noch etwas an Grippe und müsse sich schonen …

Und um elf Uhr stand vor der Pforte unseres Gemüsegartens im tiefen Schnee das große geschlossene Auto auf dem schmalen, einsamen Feldwege …

Unbemerkt stiegen wir mit unseren Koffern ein …

Nicht als Harst und Schraut …

Nein – als bärtige, biedere Architekten und Bauunternehmer.

Da der Wagen elektrische Heizung hatte, war die Fahrt bis nach Lubowitz ein angenehmes Wintervergnügen. Um fünf Uhr nachmittags trafen wir in Görlitz ein, und um sechs Uhr standen wir bereits in der Vorhalle des alten Schlosses vor dem Eulenliebhaber Pachnitzki.

Nun – das war allerdings ein Original!

Beschreiben läßt sich Joseph Pachnitzki kaum. Dazu würde man eine volle Seite brauchen …