[22] „Ah – – der Herr Pastor!“ rief Pachnitzki stockend … „Herr Pastor, wo …“
Heyking trat näher …
„Ruhe!“ befahl er. „Sie drei werden jetzt mir voran zum Dorfe gehen … Und wer zu fliehen versucht, den knalle ich nieder, so wahr ich als Student den scharfen Schläger geschwungen habe!“
Harald meinte da:
„Sie täuschen sich, Herr Pastor … Sie glauben hier außer Pachnitzki noch zwei der heimlichen Schloßgäste erwischt zu haben, also Verbündete jener Leute, die Sie im Auto überrumpelt haben – in Berlin …! Wie gesagt: ein Irrtum, Herr Pastor! Wir beide sind Architekten, die Graf Schallnein hierher geschickt hat … Bitte, setzen Sie sich zu uns … Wir können Ihnen beweisen, daß wir harmlos sind. Bitte – hier ist ein polizeilicher Ausweis nebst Lichtbild …“
Heyking nahm das Papier zögernd entgegen. Und – las darauf den Namen Harald Harst, war im Moment völlig im Bilde und erklärte: „Gut, danke … Das genügt mir, Herr …“
„… Horten …,“ ergänzte Harald. „Und dort mein Kollege und Freund heißt Schrack …“
Heyking nahm Platz, und Harst wandte sich an Pachnitzki …
„Nicht wahr, Sie haben der Eule den Zettel umgehängt und den Vogel dann draußen auf die Rüstung gesetzt, damit wir ihn finden sollten …“
„Ja …“
„Und zwar wünschen Sie von uns eine Meinungsäußerung über spiritistische Phänomene …“
„Ja …“
„Bevor wir hierüber reden, Herr Pachnitzki, müssen Sie uns völlig reinen Wein einschenken. Ihr angeblich verschollener Sohn ist hier wieder aufgetaucht, und Sie haben