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Page:Der Spiritistenklub.djvu/29

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[29] Bis wir vor uns in einem Eichenhain einen großen Hügel und eine wirre Masse gestürzter Bäume bemerkten …

Hier trennte sich Bechert plötzlich wieder von Harald und verschwand hinter ein paar prächtigen Edeltannen, deren unterste Äste auf der lockeren Schneeschicht ruhten. Mir war’s, als ob im Schatten der Tannen noch ein paar Gestalten lauerten.

Gleich darauf hatte uns Pachnitzki auch an die Seitenpforte der Grotte gebracht. Er öffnete sie leise. Sie hatte nur einen einfachen Klinkenverschluß.

„Herr Pastor,“ wandte sich Harald flüsternd an Heyking, „bleiben Sie, bitte, mit Pachnitzki zurück und geben Sie etwas auf den Alten acht, damit er keine Dummheiten machen kann …“

Dann schaltete er seine Taschenlampe ein …

Vor uns ein schmaler, gekrümmter kurzer Gang …

Dann eine zweite verwitterte Eichentür, – schmal und niedrig wie die äußere … Auch nur ein altertümlicher Klinkenverschluß …

So waren wir denn im Moment drinnen in der Grotte.

Und gerade zur rechten Zeit, um noch den lächerlichen Schwindel dieses Spiritistenklubs entlarven zu können …

Da war im Hintergrunde ein als Altar hergerichteter Tisch mit schwarzer Decke, von der sich drei Totenköpfe scharf abhoben … Da waren auf dem Altar außer einem Kruzifix zwei Räucherbecken, aus denen graubraune Qualmmassen hochstiegen und … scheinbar eine in Schleier gehüllte Frauengestalt formten …

Da war vor dem Altar ein Stuhl mit einem darauf festgebundenen Weibe …: Das Medium!

Und da waren hinter dem Stuhl die Gäste des alten Pachnitzki, die Spiritisten …

„Guten Abend,“ sagte Harald sehr höflich … Und ebenso höflich: „Entschuldigen Sie, daß wir stören …