[30] Aber ich hätte einiges mit Ihnen zu besprechen … – Schraut, sorge dafür, daß die dort oben im Rauch schwebende Dame – es dürfte Anna Bother sein – sich an ihren Drähten wieder herabläßt … Du brauchst der Dame vielleicht nur deine Klementpistole zu zeigen, und sie wird gehorchen …“
Bisher hatte sich keiner der Leute hinter dem Stuhle des gefesselten Mediums gerührt.
Jetzt trat ein älterer Herr vor … Ein typisch amerikanisches Gesicht … Und meinte unwillig zu Harald:
„Mit welchem Recht sind Sie hier eingedrungen?! Wer sind Sie überhaupt, mein Herr?! – Mein Name ist Morton, Professor James Morton …“
„Und meinen Namen kennen Sie ebenfalls bereits, Mr. Morton,“ erwiderte Harald noch immer liebenswürdigem Tone. Nur ein klein wenig ironisch klang seine Stimme …
„Ganz gewiß kennen Sie meinen Namen, Mr. Morton,“ fügte er hinzu. „Denn Sie haben ja mit unserem Erscheinen hier gerechnet gehabt, wie die Äußerung des Sohnes des alten Pachnitzki beweist, und diese nächtliche Sitzung ist auch nur unseretwegen anberaumt worden, damit wir uns von der Harmlosigkeit dieses Klubs überzeugen könnten.“
Inzwischen hatte ich selbst „die Dame im Rauch“ tatsächlich durch sanftes Vorzeigen meiner Klement dazu bewogen, sich auf den Altar hinabzulassen …
Dort stand sie nun – ein freches Lächeln um die Lippen …
Aber das Lächeln sollte ihr vergehen, genau so wie der Herr Professor Morton seinen anmaßenden Ton sehr bald änderte …
Hinter mir durch die kleine Tür waren nun auch der Pastor, Pachnitzki, Bechert und drei Kriminalbeamte eingetreten.