[8] „Gewiß …: durch den Sturm entwurzelte und übereinander gestürzte Bäume …“
„Ganz recht … – Dieser Rauch hatte mich nun mißtrauisch gemacht … Ich begab mich ins Schloß zum alten Pachnitzki und teilte ihm meine Beobachtung mit. Sein Benehmen war recht auffällig … Er war geradezu unliebenswürdig und meinte, die Sache ginge mich gar nichts an … Dann aber erklärte er, er habe sich dort in der Grotte eine Räucherkammer eingerichtet, und wenn es mir Spaß mache, wolle er sie mir zeigen … Er bäte mich aber, darüber nicht weiter zu sprechen, weil man ihm sonst die Schinken und Würste stehlen würde … – Ich verzichtete darauf, mir diese angebliche Räucherkammer anzuschauen, und die ganze Sache wäre für mich erledigt gewesen, wenn ich nicht am nächsten Tage zufällig festgestellt hätte, daß der Alte im Schlosse heimlich mehrere Leute beherbergte, von denen ich einen auch zu Gesicht bekam … Und – das war eben Pachnitzkis angeblich seit Jahren verschollener Sohn, ein von Jugend an verkommener Mensch, dem man alles Schlechte zutrauen kann. Ich sah ihn im Parke, ohne daß er mich gewahr wurde, und sein ganzes Benehmen deutete darauf hin, daß er auf bösen Pfaden wandelte. Er schlich wie ein Wilddieb durch das Dickicht, außerdem hatte er in der Joppentasche fraglos einen Revolver … Mir schien es, als ob er mir auflauern wollte …“
„Und dann?“ warf Harald wieder ein. „Dann verschwand die Tochter des Gastwirts aus Lubowitz – nicht wahr?“
„Ja – am folgenden Tage … Und dieses Abhandenkommen des jungen Mädchens hat bisher nicht aufgeklärt werden können …“
Es klopfte jetzt an die Stubentür. Die alte Köchin Mathilde bat uns zu Tisch …