[40] Und diese Waffen, die ihre Projektile ohne lautes Geräusch entsenden, waren auf unsere Köpfe gerichtet … –
Barring sagte laut: „Wartet ein paar Minuten.“ Der Befehl galt der Sektion drei.
Und zu uns: „Herr Harst, ich möchte Sie beide bitten, jeden Widerstand zu unterlassen. Wir werden schnell einig werden, hoffe ich. Ich schlage Ihnen folgendes vor: Sie beide versichern mir – Ihr bloßes Versprechen genügt mir – mich auf einer längeren Seereise für etwa drei Monate zu begleiten – als meine Gäste. Sie beide finden sich morgen abend, also am elften, abends neun Uhr, mit Ihrem Gepäck in Hamburg ein, wo ich Sie von der Alsterbrücke abholen lassen werde. Ihrer Frau Mutter erklären Sie, daß Sie beruflich verreisen müssen. Im übrigen verschweigen Sie alles, was hier geschehen ist und was mit meiner Person in Zusammenhang steht. – Sollten Sie auf meinen Vorschlag nicht eingehen, so werde ich Sie beide leider gewaltsam mit mir nehmen müssen. Im Falle Ihrer Zustimmung können Sie bis morgen alles tun, was Sie für richtig finden, um Rehbein etwa auf die Spur zu kommen, den ich … für den Mörder Wogitschs halte …“
„Ganz meine Ansicht,“ nickte Harst.
Und fuhr sogleich fort: „Ich habe keine Lust, mich hier vielleicht mit Ihren Leuten in eine Pistolenschießerei einzulassen. Schraut und ich werden morgen abend neun Uhr auf der Alsterbrücke sein.“
Er stand auf und löste auch Barrings übrige Fesseln, die diesen an dem Lehnstuhl festgehalten hatten.
Kaum hatte Barring sich erhoben, als abermals vom Hofe her rasch hintereinander viermal das Vogelkrächzen erklang.
Barring zuckte leicht zusammen.
Dann rief er uns leise zu:
„Auf Wiedersehen … Ich muß fort!“
Er sprang auf den Fensterkopf, schob sich durch das eine offene Fenster mit einer verblüffenden Gewandtheit und