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Page:Die große Null.djvu/41

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[41] folgte seinen Leuten, die schon vorher sich zurückgezogen hatten.

Der Vorhang fiel zu, und die Fensterflügel schlossen sich.

Gleichzeitig hörten wir dann auch unten im Hause schwere, hastige Schritte …

Die Treppenstufen knarrten …

Harst riß rasch die Mordmaschine auseinander, steckte den Revolver zu sich und legte die große Sanduhr beiseite.

Dann schloß er ebenso rasch die Türen auf, nahm in dem Lehnsessel Platz und warf die dünnen Stricke und den Knebel hinter den Ofen.

Die Tür flog auf.

Kommissar Rottmüller und zwei Kriminalbeamte traten ein …

Rottmüller erkannte uns nicht.

Wie sollte er auch? Zwei Kaschemmenbrüder saßen hier, und Harst hatte doch eine Gehirnerschütterung!

Der Kriminalkommissar hob etwas die bereitgehaltene Dienstpistole.

„Ha – was macht Ihr hier, Kinder?“ fragte er scheinbar gemütlich.

„Nu – wir wärmen uns,“ meinte Harst mit einer greulichen Schnapsstimme.

„So – Ihr wärmt Euch! Ach was! – Wie seid Ihr denn hier hineingelangt?“

„Mit die Beene, Herr Kommissar Rottmüller, mit die Beene durch die Keller …“

„Keller?!“

„Nu ja doch. Durch die jroßen Keller von die alte Bierbrauerei, die in det Buch von’n Baurat Günter über Alt-Berlin erwähnt sein dun, Herr Kommissar. In det Buch heeßt es doch: „Det Jebeide Brückenjang Nummer sechs enthielt eine der ersten jrößeren Bierpantschereien von Balin. Een Teil von die andern Jebeide im Brückenjang steht noch uff diese Keller, die sich bis zur Laternenjasse hinziehn, wo die Brauerei von Benecke een zweites Haus besaß.