[49] Brückengang Nr. 6 bemüht hatte, war Barrings große Null dicht dabei in der Fabrik tätig gewesen!! Welche Frechheit!! – –
Ich habe hier leider nicht genügend Seiten zur Verfügung, um dieses Schlaraffenleben in dieser Umgebung an Bord der Amanda genau zu schildern. Es war ein Schlaraffenleben.
Einen Tag später fuhr die Jacht die Themse aufwärts nach London. Nachts warfen wir im Hartle-Dock Anker. Es mochte elf Uhr sein, als ich in meine Kabine kam. Zu meinem Erstaunen saß hier ein alter, graubärtiger Matrose, dessen blaurote Säufernase mir schon am Tage auf Deck aufgefallen war.
„’n Abend, Alterchen,“ sagte der schmierige Jan Maat mit Haralds Stimme. „Ich halte mein Versprechen. Ich mache die Reise mit.“
Mir fiel die Zigarre aus der Hand vor Schreck …
„Ich habe mich für die Amanda anheuern lassen, renommierte mit acht Jahren Zuchthaus,“ sprach er weiter. „Die acht Jahre behagten Barring, dem ich vorgestern in Hamburg rasch hinter seine Schliche gekommen war. – Tolle Geschichte, wie?! – Ich wollte Dich jetzt nur vorbereiten, daß Barring sehr bald hier bei Dir erscheinen und vom Völkermuseum in London allerlei reden wird. Nimm die Schuld auf Dich, mein Alter. – So – leb’ wohl … Wiedersehen!“
Und ohne mir auch nur die Hand gereicht zu haben, war er hinausgeschlüpft.
Ich mußte mich setzen. Diese Überraschung war mir allzu stark in die Knochen gefahren.
Und dann – Völkermuseum?! Was sollte das wieder?!
Nun – ich brauchte nicht lange zu grübeln.
Barring kam. Barring war blaß vor Wut, fauchte mich an:
„Herr, Sie – nur Sie haben den Wachskopf zertrümmert,