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Page:Die leuchtende Eule.djvu/4

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[4] läßt sich abschrauben und bildet ein Gefäß, in das man eine mit Wasser verdünnte Essenz hineingießt. Der Oberteil enthält eine Glühbirne, die in die Flüssigkeit hineinreicht. Außen an dem „Luftverbesserer“ ist noch eine Seidenschnur mit einem Stecker für eine Lichtdose befestigt. Schaltet man den Stecker ein, so glüht die Birne, das ganze Gehäuse leuchtet nett, die Birne bringt die Flüssigkeit zum Verdampfen, der Dampf teilt sich durch kleine Locher der Luft mit, und man genießt Tannennadelduft oder andere Gerüche, je nach Geschmack.

Zacharias, wie ich nunmehr im Bilde, sagte wegwerfend: „Ach, die lächerliche Spielerei!! Die Morfax hätte sich lieber im Magen einen Alkoholverzehrer anbringen lassen sollen!! Das Weib soff – pardon.”

Anni blickte ihren Vater groß an.

„Väterchen, glaubst du, daß ich nur der Eule wegen das Loch in die Holzwand zwischen unseren Kabinen bohrte?!“

„Nein,” sagte Harst. „Diese Eule hatte ihre Besonderheiten, Zacharias. Miß Elsa Morfax hat im Innern des Kopfes noch einen besonderen Mechanismus angebracht, der durch einen kleinen Gummiball nebst Schlauch betätigt wird. Sie kann die Augen je nach Wunsch von innen abblenden.“

Zacharias strich sich nachdenklich über sein dünnes graues Haar. „Also … Signale!”

„Ja …“ – Harsts Goldfeder hupfte beschwingt. „Signale für jemand, der an der Reling lehnte … Das Fenster war meist offen.”

„Für den alten Mr. James Cracer,“ ergänzte Anni. „Auch ein Ekel.”

„Und ob!“ pflichtete ich bei. „Der Kerl ist total verniggert … Pflanzer an der Goldküste, kein Wunder!“

„Interessant!” meinte Zacharias und beobachtete