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Page:Doktor Haldens Patient.djvu/34

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[34] „Merkwürdig, daß wir genau denselben Gedanken gehabt haben: hier Haldens und seines Begleiters Rückkehr zu erwarten! – Kommen Sie nur … Bringen Sie aber zwei Hocker mit …“

Matzkas schnodderige, halb witzige Art kennen wir schon … Der Wandschirm verbirgt jetzt drei, – drei, die dem Herrn Doktor Ferdinand Halden entweder aufs Schafott oder zumindest auf Lebenszeit ins Zuchthaus verhelfen wollen.




Das Ende einer Mainacht
1. Kapitel.
Gräfin Xenia.

Gespräch im Dunkeln … Nur flüsternde Stimmen hinter dem Wandschirm. Nur das leise Plätschern leiser Rede und Gegenrede. Auch das hat seine Reize, zumal wenn man wie wir einen Mann zwischen uns hatten, der Arno Matzka hieß – angeblich … Ein Mann, der fast sämtliche Sprachen beherrschte, der genau so international war wie wir, der die Welt in allen Winkeln kannte und dem das Abenteuer Bedürfnis war … Jedenfalls eine Persönlichkeit, dieser Kollege.

„… Gewiß, der Perser Nussra ist mein Auftraggeber,“ erklärte er. „Allerdings hatte ich auch schon vorher auf Halden ein kritisches Auge geworfen, sogar schon vor Mendels … Unfall im Hause der Sanitätsrätin.“

„Schon vorher?!“ und Harsts Stimme verriet ein wenig Unglauben.

„Gewiß, schon vorher, der Gräfin Sildheim wegen.“

„Wie – auch als Beauftragter?“

„Nein … Aus eigenem heraus, Herr Harst.“