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Page:Doktor Haldens Patient.djvu/53

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[53] Halden hob eine Hautfalte über dem Herzen ab, jagte die Spritze hinein …

Harst stieß trotz des Knebels einen gurgelnden Schrei aus.

Dann kam ich heran … Spielte dieselbe Komödie …

Widersetzte mich, – – und bekam trotzdem meine Dosis Wasser. Genau so der Kollege Matzka – genau so.

Ich richtete mich im übrigen genau nach Haralds Verhalten. Er saß jetzt zusammengesunken mit tief herabhängendem Kopfe da, regte sich nicht mehr. Ich auch nicht …

Ich hatte die Augen geschlossen …

Ich hörte Halden höhnisch lachen …

Ich hörte das Knacken des Lichtschalters …

Schritte auf der Treppe … Tür zuschlagen …

Öffnete die Augen … Dunkelheit ringsum …

Harsts Stimme …

„Schnell – jetzt haben wir mehr Zeit … Den Knebel bin ich glücklich los … Schraut, ich werde mit den Zähnen deine Fußfesseln lösen … Ich kippe meinen Sessel um …“

Nach etwa fünf Minuten waren wir frei.

Der Patentdietrich öffnet die Haustür …

Wir laufen um das Haus herum …

Wir werden von Matzkas drei Leuten angehalten …

Wir treffen unsere Kriminalbeamten …

Schicken sie sämtlich nach den Treibhäusern …

Und laufen wieder in den Vorgarten, wo Arno Matzka postiert wird … Harald und ich zur Mauer …

Ein Blick nach dem Hause – nach den Fenstern …

Zwei Fenster oben erleuchtet …

Im zweiten und dritten Stock … Zwei Fenster, die untereinander liegen, die die dritten von links gerechnet sind: die Zimmer Mendels und der Gräfin!

Erleuchtet …

Aber die Vorhänge geschlossen …

„Auf die Mauer, mein Alter … Dort sehen wir besser …“

So sitzen wir denn auf der Mauerkrone. Der Sturm jagt