[34] Nun trat der eine der Männer vor und band uns breite lederne Schnallfesseln um die Handgelenke.
Wir durften die Arme nach vorn senken und in den Schoß legen. Schnallfesseln dieser Art sind sicherer als stählerne Armbänder.
Die beiden Fremden setzten sich uns gegenüber auf einen Sandsack. Sie hatten eine große Karbidlaterne bei sich, die der eine anzündete und seitwärts an die Wand hing. Bei dieser Beleuchtung konnten wir unsere noch immer reichlich geheimnisvollen Überwinder bequem betrachten.
Beide trugen Vollbärte, die jedoch noch nicht lange ihre Gesichter zierten. Es waren mehr die Anfänge von Vollbärten. – Beide mochten etwa in gleichem Alter stehen, etwa dreißig Jahre. Ihre Gesichtszüge waren sympathisch, obwohl um Augen und Mund ein menschenfeindlicher Ausdruck lagerte. Sie sprachen das Englische wie Ausländer. Es konnten Franzosen sein.
„Wir werden Ihnen etwas von Ihren Lebensmitteln wegnehmen müssen,“ begann derselbe, der vorhin das „Hände hoch!“ uns zugerufen hatte.
„Bitte,“ erwiderte Harald ebenso höflich. „Sie haben ja auch so ziemlich einen Tag gefastet, nachdem Sie bei Ihrer Arbeit unten im Kielraum überrascht wurden, – ich meine, bei dem Versuch, die namenlose Jacht durch Einschlagen von Löchern zu versenken.“
Die beiden hatten inzwischen mit schlecht verhehlter Gier nach Zwieback und Konservenfleisch gegriffen.
Der „Sprecher“ entgegnete dann: „Sie irren, Mr. Harst. Wir sind wie Sie durch einen Zufall auf die Jacht geraten.“
„So?! Und weshalb zeigen Sie sich dann so gewalttätig uns gegenüber?! Wer sind Sie beide denn?“
„Schiffbrüchige. Im übrigen sind wir nicht verpflichtet, Ihnen Auskunft zu geben, Mr. Harst.“
„Nein, das brauchen Sie nicht, wenn Sie mit der