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[4] auf der Terrasse des schloßartigen Wohnhauses der Farm beim Frühstück. Soeben hatten drei Beamte der nächsten Polizeistation die Verbrecherin und die drei männlichen Gefangenen mit sich genommen. – Seine Tochter erzählte uns eingehend von ihrem Aufenthalt unter den Schwarzen Südaustraliens, – daß diese Australneger sie geradezu wie eine Heilige verehrt hätten. Sie schilderte uns dann auch die näheren Umstände ihrer Heimkehr ins Elternhaus. – All das, was ich hier nur andeuten kann, mag der neugewonnene Harald-Harst-Freund im vorigen Bande nachlesen.

Nachdem Miß Dolling sich dann ins Hans zurückgezogen und uns bei unseren Zigarren und einem eisgekühlten Likör allein gelassen hatte, wandte sich Harald an Chester Dolling mit der Frage, ob dieser vielleicht eine Jacht besäße.

Dolling nickte. „Das stimmt, Mr. Harst. In Adelaide liegt meine Motorjacht „Australia“. – Wie kommen Sie übrigens so unvermittelt auf die Jacht zu sprechen? Ich habe Ihnen gegenüber bisher doch mit keinem Wort erwähnt, daß …“

„Oh – ich weiß, daß die reichen Züchter hier sehr gern ein paar Wochen sich auf See erholen, Mr. Dolling. Deshalb meine Frage. – Hatten Sie vielleicht letztens eine Seereise unternommen?“

„Ja. Ich wollte mit der Australia einmal recht weit nach Süden, möglichst bis an die Eisfelder des Südpols, vordringen.“

Er rauchte ein paar Züge, fügte sinnend hinzu: „Vielleicht interessiert es Sie, daß ich damals ein nicht ganz alltägliches Erlebnis hatte, als wir die sogenannte Große Australische Bucht südwärts durchquerten.“

Harald beugte sich im Korbsessel vor. „Erzählen Sie!“ – Und er war plötzlich völlig verwandelt. Seine Augen waren weit und strahlend. Sein kühnes, geistvolles Gesicht leuchtete vor Spannung.

„Gut, hören Sie, meine Herren,“ sagte Dolling nachdenklich.