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Page:Banditen des Olymp.djvu/14

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[14] Er hat seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Ich habe zweimal an seine verheiratete Tochter geschrieben, bisher jedoch keine Antwort erhalten. – Am besten ist wohl, wir verständigen die Polizei, Herr Schraut. Diese Dinge fallen mir auf die Nerven. Ich bin ja als Diplomat an mancherlei geheimnisvolle Affären gewohnt, – diese hier geht jedoch mich persönlich etwas an, denn das Verschwinden Guiseppes ist nun in ein ganz neues Licht gerückt. Ich möchte sogleich die Behörden benachrichtigen. Mein Auto wartet draußen. Die Sache beunruhigt mich stark. Mein alter Name ist hier in eine schmutzige Geschichte mit verwickelt worden, – ich muß die Polizei zu Rate ziehen, mein Chef könnte mir sonst mit Recht Vorwürfe machen …“

Er stand vor mir und drückte mir zum Abschied die Hand. „Ihrem Freunde meinen Gruß und meine besten Wünsche zu baldiger Genesung, lieber Herr Schraut. Ich bin nur gespannt, was bei alledem herauskommen wird. Sie würden mich natürlich sehr zu Dank verpflichten, wenn Sie sich dieser Sache ebenfalls so ein wenig annehmen wollten. Meine Telephonnummer ist Pfalzburg 90 38, – ich kaufte die Villa ja erst vor einem halben Jahr und versäumte es, im Fernsprechverzeichnis meinen Namen anstelle der Firmenbezeichnung des Vorbesitzers, der Herr war Direktor einer Aktiengesellschaft Rapax, eintragen zu lassen. Sie erreichen mich auch telephonisch im Europa-Klub, den Sie wohl kennen werden.“ – Auch Tobias gab er die Hand. Sein verbindliches Wesen, das trotz aller Gemessenheit eine wohltuende Wärme ausstrahlte, mußte Sympathie erwecken. Ich begleitete ihn bis zu seinem Auto, einem hellen großen Opelwagen, – der Diener Aristide riß die Tür auf, das Auto rollte davon, und ich konnte mich wieder Tobias Remmele widmen.

Remmele ist einer jener Selbstgebildeten, die im