[17] das Geld in Empfang nehmen soll, abfangen zu wollen. Zweimal hat man dies versucht, beide Male fand man zwei Tage drauf einen der von dem Briganten verschleppten Unglücklichen erschossen oder erhängt auf, und das Lösegeld mußte doch bezahlt werden. – Nähere Nachrichten werden wir unseren Lesern morgen bringen.“
„Trikkala, Nordgriechenland, 7. Mai. Drahtmeldung unseres W.-C.-Korrespondenten. – Der Bandit Ahlenzos warnt schon vorher!! Über die Verschleppung der Filmkünstler, insbesondere der Diva Jane Malling, wäre noch folgendes nachzuholen: Der Überfall fand statt, als die sechs entführten Personen sich zufällig vom Zeltlager entfernt hatten. Die Banditen hatten die Wachtposten vorher gebunden und geknebelt. Es kam zu einer kurzen Schießerei, bei der einer der Amerikaner verwundet worden sein soll. Die bitterernste Lage der Gefangenen erhellt am besten daraus, daß der Bandit den Eseltreiber Manilos bereits an einem Kreuzwege an einem Baumast aufgeknüpft und dem armen Burschen das Taschentuch Miß Jane Mallings an der Brust befestigt hat. Man hat daher auch vorläufig die Suche nach den Banditen wieder eingestellt, da zu befürchten ist, daß Ahlenzos noch einen zweiten seiner Gefangenen opfert. – Arbulos soll schon als Knabe mit Briganten verkehrt und ihnen Spionagedienste geleistet haben. Er hält seit drei Jahren Polizei und Gendarmerie dauernd in Atem, nachdem er längere Zeit verschwunden war. Seine Herkunft ist genau so geheimnisvoll wie seine ganze Persönlichkeit. Man weiß nicht einmal, ob sein Name Arbulos Ahlenzos nicht lediglich entliehen und er gar nicht mit jenem jungen Taugenichts aus Trikkala identisch ist. Er tritt nur maskiert auf, geht fast elegant gekleidet und hat fraglos in den entlegenen Dörfern und Gehöften überall Anhänger. – Die Filmkompagnie, der griechische Staat und Amerika werden