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„Bindet den Herrn Peter Porsch,“ befahl er dann. „Die Umstände gestatteten mir nicht, mich selbst von den Stricken zu befreien, ich mußte mich darauf beschränken, Herrn Porsch zu bitten, seine Pistole wegzuwerfen. Dort liegt sie auf dem Bett. Herr Peter Porsch hat mir nachher keine Schwierigkeiten mehr bereitet, er war äußerst seßhaft und friedfertig, nachdem ich ihn entwaffnet hatte. – Tobias, knoten Sie mir die Stricke auf.“
Der Wechsel der Gesamtlage kam etwas plötzlich, er hatte etwas unbedingt Komisches an sich, zumal Porsch, ein kleiner buckliger Mensch mit scheinheiligem feisten Gesicht und tückischen Augen, nun sofort eine große Jammerarie anstimmte und etwas verworrene Entschuldigungen vorbrachte. Ich band ihn an den Rohrstuhl fest und riet ihm freundlichst, erst einmal bei einem Diplomaten das Lügen und das Verdrehen gründlich zu lernen. „Zum Beispiel bei Ihrem Brotherrn, dem Marchese,“ schloß ich anzüglich. Worauf er mich ehrlich-verständnislos anglotzte. „Ich kenne keinen Herrn namens Marchese,“ erklärte er mit Berliner Friedrichshain-Idiom. „Wer ist das?“
Meine gute Laune hielt an. „Ich freue mich unbeschreiblich, daß Sie nicht halbtaub sind, Herr Porsch. Über den Marchese wird Harst mit Ihnen reden. Mir genügt es vorläufig, daß ich Ihre Stimme wiedererkenne. Unser Telephon daheim ist sehr laut, und der Marchese sprach mit Ihnen wegen des Flugzeugs und nannte Sie Mafalda. Was ein Frauenvorname sein dürfte, Herr Porsch.“
„Das hatte Muffelberg mir alles befohlen,“ winselte