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Page:Banditen des Olymp.djvu/36

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[36] das kleine Scheusal. „Ich armer Krüppel war Wachs in seinen Händen …“

„Sprechendes Wachs, – ich rief ja Ihre Nummer hier nachher noch an, und da entgleisten Sie mit der Bildung und sprachen von grünem Schnösel und so …“

„Auf Befehl – beim Andenken meiner unseligen Großmutter, die mich erzog,“ klagte er weinerlich.

Ich fiel ein. „Herr Porsch, Sie werden außer des Teufels Großmutter noch die ganze Höllenbesatzung zu Zeugen anrufen, das wird langweilig.“ Ich wandte mich dem Tische zu. „Was schreibst du da, Harald?“

„Auf Befehl: Ich versuche zwei Depeschen zu entziffern … Interessante Arbeit. – Danke, Tobias … Es saß sich sehr unbequem in diesem Sessel. Die Federn des Sitzes drückten, und ich habe nie zu viel Fett am Ende des Rückgrats gehabt.“ Er lehnte sich zurück und entnahm einem Päckchen eine neue Zigarette: „Englische Opiumnudeln! – Darf ich euch eine anbieten? Ach so, Sie rauchen ja nur Zigarren und Pfeife, Meerschaumpfeife mit … Blättchenpulver …“ Er zwinkerte Tobias vielsagend zu. „Sie sind ein schlauer Fuchs …“

„Danke – Sie aber erst!!“ Remmele schien noch mehr hinzufügen zu wollen, Harst winkte ab. „Herr Peter Porsch ist leider nicht so taub, wie es zuweilen nützlich und angenehm wäre …“ Er packte seine Schreiberei zusammen. „Herr Porsch, erzählen Sie jetzt Ihre Lügengeschichte nochmals. Lügen Sie aber nicht zu faustdick. Jede Übertreibung schadet. Herr August Muffelberg, Ihr Chef, engagierte Sie wann?“

Porsch, ein Klümpchen Unglück, stotterte mit nachdrücklich betonter Biederheit: „Das Leben hat mir hart zugesetzt, sehr hart …“

„Das heißt, Ihre Photographie genießt den Vorzug, im Verbrecheralbum aufbewahrt zu werden,“ warf Harst gemütlich ein.