This is an archive copy of wikilivres.ca as of 18 February 2017 (from the WikiTeam dump). The original site is closed.

Page:Banditen des Olymp.djvu/40

Free texts and images.
Jump to navigation Jump to search
This page has been proofread

[40] seien Sie nachsichtig, ich verspreche Ihnen feierlich, daß ich …“

Harst erhob sich. „Gut, – vielleicht bedeutet dies wirklich einen Wendepunkt in Ihrem Leben, Peter Porsch! – Hier sind die Lösungen … Schreiben Sie … Und dann steigt die Taube auf. – Daß wir beobachtet werden, glaube ich nicht. Sie bleiben nachher hier im Hause. – Nein, mein Alter, – – Hand weg. Die Lösungen haben zwei Fassungen, und die nun „den Leuten“ zugestellt werden, sind nicht die richtigen. Die Überraschung reserviere ich mir.“

Seine Instruktion für Porsch war klar und verständlich. Wir drei schlichen durch die Gärten davon, kletterten über Zäune, gelangten gegen ein Uhr nach Dahlem in die Parkstraße und in den schmalen Kiefernpark.

Die Villa des Marchese war durch zwei Hunde gesichert. Harst verzichtete darauf, sie zu betreten. Eine der Kiefern bot ihm Ausblick auf den über der Garage angebrachten Taubenschlag.

Als wir ihm auf den Baum hinaufhalfen, erschien Herr Günther Garlant. Sein Auftauchen komplizierte die Entwicklung ein wenig.

Herr Oberwachtmeister Garlant gehörte zu Schmargendorf und war ein junger, hübscher, frischer Mann mit klugem stillen Gesicht.

„Was tun Sie hier, Herr Remmele?“ fragte er traurig.

Daß er sich um Isolde bewarb, war uns kein Geheimnis.

Daß er Tobias Remmele hier bei verdächtigen Turnübungen abfaßte, mußte ihm peinlich sein. Er war in Zivil, – aber sein gesunder Ehrgeiz trieb ihn auch außer Dienst viel auf die Straße. Darin glich er denn leidenschaftlichen Spaziergänger Remmele.