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Page:Banditen des Olymp.djvu/44

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[44] Ein Blick auf das Leuchtzifferblatt meiner Armbanduhr: Genau vier Minuten nach ein Viertel zwei!

Es war die Taube gewesen, es mußte die Taube sein …

Silvio Emanuel Pragazza war überführt. –

Remmele meinte voller Hohn: „Der Narr!! Einer der besten Spürhunde war auf seiner Fährte, ein eifersüchtiger junger Kerl lauerte ihm auf, und ein alter Mann mühte sich desgleichen, diesem Schurken die Maske vom Gesicht zu reißen! Der Narr!“

Über uns ein vorsichtiger Zuruf …

„Los – ich will hinab ..!“

Garlant spielte diesmal „Untermann“, ich kletterte ihm auf die Schultern, Harst rutschte tiefer, glitt an uns entlang, und wir vier traten hinter ein paar Nußsträucher.

„Nun haben sie die Depeschen,“ sagte Harald, und er klopfte seinen Mantel ab. „Schraut und ich müssen jetzt anderswohin … Der Marchese will fliegen. Die vier Stunden bis zur Abfahrt möchte ich zur Klärung einer Angelegenheit benutzen, die mit Pragazzas Doppelgänger zusammenhängt.“

Günther Garlant pfiff leise durch die Zähne. „Doppelgänger – nicht schlecht!! Was ist das denn wieder für ein neuer Schwindel des Herrn Marchese?!“

„Vielleicht nur ein von mir am Telephon belauschter Versuch zu retten, was noch zu retten ist.“

„Hm – sein Frauchen wohl?!“ meinte Garlant geringschätzig. „Feine Reklame in den Zeitungen für diese Jane Malling-Pragazza!! Von Briganten verschleppt – eine Million Dollar Lösegeld, – das duftet übel nach Impressariokniffen! Ich werde niemals an diese Entführung glauben, und wenn ich ...“

Harst fragte schnell: „Wissen Sie bestimmt, daß der Marchese die Filmdiva geheiratet hat?!“

„Ganz bestimmt. Ich weiß alles darüber, Herr Harst.