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Page:Banditen des Olymp.djvu/46

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[46] ich, Schraut, Tobias, Sie selbst! Sie lieben Isolde. Eifersucht war in diesem Falle sehr nützlich, ausnahmsweise, denn Sie haben mir meine eigenen Vermutungen und Erkundigungen bestätigt. Der Marchese ist als Mitglied der italienischen Botschaft exterritorial, das heißt, er untersteht in keiner Weise unseren Gesetzen, er kann tun und lassen, was ihm beliebt, wenn er nur mit seinen Behörden nicht in Konflikt gerät oder ein Verbrechen begeht. Hiervon kann wohl keine Rede sein, da ich ihm die Vorfälle in der Schuhmacherei nicht weiter nachtrage.“

Tobias Remmele lachte schrill. „Kein Verbrechen?! Nun, dann sind Sie nicht ganz im Bilde, Herr Harst! Ich werde den Kerl ins Loch bringen, – ich werde …

"Nichts werden Sie! Verstehen Sie mich, Freund Remmele! Nach Hause werden Sie gehen, und morgen wird Garlant bei Ihnen ein gern gesehener Gast sein, – ich wünsche dies, und ich …“

„Ein Auto!“ rief Garlant leise … „Da, – die Pforte ist offen … Der Wagen gleitet ebenso still auf die Straße, wie die Tore sich öffneten … Gut geschmiert – alles, die Kerle da sind …“

„Tobias!!“ – aber Harsts scharfer Zuruf blieb unbeachtet, Tobias rannte zwischen den Stämmen hindurch, Harst hinterdrein, – Tobias benahm sich wie ein Toller, sprang auf das Trittbrett, hielt dem Chauffeur die Pistole entgegen …

„Stoppen Sie, Sie Schurke!“

Harst riß ihn zurück … Harst packte mich bei der Schulter …

Das Auto fuhr schneller, ich schwebte halb in der Luft … gewann festeren Halt, klammerte mich an den Türgriff, sah im Innern undeutlich eine weibliche Gestalt, die sich ängstlich in eine Ecke schmiegte.

Als der Wagen in die Heydenstraße einbog, hingen