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Page:Banditen des Olymp.djvu/49

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[49] Ich schlief in Kleidern in der Garage, als der Hausmeister mich weckte und mir den Befehl erteilte, die Dame zu Muffelberg zu bringen, den ich nie gesehen habe, ich traf immer nur den buckligen Gesellen Peter Porsch an. Staubacher hatte schon das Tor geöffnet, ich fuhr davon, und …“

„Danke. – Jetzt rufen Sie die Villa an und sagen Sie Staubacher, daß Sie die Leute, die Sie anfielen, glücklich abgeschüttelt haben. – Sollten Sie nachher noch anderswohin?“

„Ich sollte vor dem Klubgebäude warten.“

Aristide machte keinerlei Schwierigkeiten. Er telephonierte. Harst stand dicht neben ihm und horte mit. – Anscheinend war der Hausmeister durch Aristides Angaben voll befriedigt. Der Diener schien den Marchese wie vereinbart auch jetzt noch vom Klub abholen zu sollen.

Harst klopfte Aristide leicht auf die Schulter. „Brav gemacht! Kommen Sie mit. Oben mein Laboratorium hat Eisenladen und eine eiserne Tür – alles mit Patentschlössern. Sie werden dort auf dem Diwan schlafen, und morgen, hoffe ich, ist alles wieder geregelt. Das Laboratorium ist eine Zelle, aber eine sehr komfortable. Los denn, folgen Sie mir.“

Der Diener nickte. „Gern, Herr Harst. Ich fürchte, ich war da in eine etwas sehr dunkle Geschichte wider Willen verwickelt. Ich habe erstklassige Zeugnisse, und …“

„… Ich werde Ihnen ein noch erstklassigeres ausstellen, Aristide, – hier, nehmen Sie sich Zigarren und Zigaretten und ein Buch mit … Es ist ein Kriminalroman von Elgar Waldlace, Titel „Die Frau, die in der Mansarde schnarcht“, anscheinend eine Parodie auf Edgar Wallace … Damit Sie gut schlafen, Aristide.“

Der Diener verneigte sich. „Zu liebenswürdig, Herr Harst … Ich lese sehr gern.“