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Page:Banditen des Olymp.djvu/57

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[57] feudalen Klubgebäude parkten eine Menge noch feudalerer Autos.

Um vier Uhr morgens erschien der Marchese im Eingang, der Pförtner rief laut die Autonummer, und Harst als Aristide steuerte den Wagen vor die Bordschwelle. Ich war rasch ausgestiegen. Es war alles genau vereinbart. Ich saß schon in einer Autotaxe …

„Zum Flugplatz Tempelhofer Feld,“ befahl Pragazza, ohne Aristide genauer zu mustern.

Zwei Autos fuhren nicht zum Tempelhofer Feld …

Sondern zur Blücherstraße Nr. 10.

Und dann kam der vorläufige Abschluß einer verwirrenden Komödie amerikanischen Geschmacks.




8. Kapitel.
142 857.

Wie zerstreut, wie restlos der Marchese von anderen Gedanken in Anspruch genommen war, bewies am besten seine geringe Aufmerksamkeit auf den Weg, den sein Auto einschlug. Pragazza hatte einen mittelgroßen, rindledernen Reisekoffer bei sich, den er beim Verlassen des Klubgebäudes nicht einmal dem Diener anvertraute, der ihm den schweren Reiseulster und eine Schirm- und Stockhülle hinterhergetragen hatte.

Freilich, selbst wenn er Verdacht geschöpft hätte, – ich war in der Taxe dicht hinter ihm, und eine Flucht war unmöglich. Ich hielt mich genau an Haralds Anordnungen, ich versäumte nichts, ich hatte mich neben den Chauffeur geklemmt und der noch junge Mensch ahnte wohl, daß hier Besonderes vorging.

Dann hielt der elegante Wagen vor unserem Hause. Ich drückte meinem Fahrer schleunigst zwanzig Mark in die Hand: – „Langsam – ich springe ab …“

Ich kam gerade zur rechten Zeit, dem Marchese den