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Page:Der Spiritistenklub.djvu/17

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[17] vom Tisch (der alte Kasten von Schloß hatte nicht einmal elektrische Beleuchtung!) und öffnete die Tür …

Im selben Moment aber flog auch die Verbindungstür nach seinem Zimmer auf, und da dort die Fenster offen standen, löschte die scharfe Zugluft die Lampe aus …

Das letzte, was ich sah, war der lange Qualmfaden, der aus dem Lampenzylinder nach oben schoß …

Wir befanden uns im Dunkeln …

Und jetzt abermals dieser widerliche Eulenschrei …

So unangenehm peinvoll für meine Nerven, daß ich rasch in die Tasche faßte und im Nu die kleine elektrische Lampe eingeschaltet hatte …

Der Lichtkegel fiel in den Flur …

Fiel auf eine dort an der Wand stehende Ritterrüstung …

Und auf deren Helm hockte eine große braungelbe Eule mit rundem Kopf und winzigem Hakenschnabel …

Blinzelte in die grelle Lichtflut, schüttelte ihr Gefieder und riß den Schnabel auf, als ob sie gähnen wollte.

Auch Harald hatte nun seine Taschenlampe eingeschaltet …

Sagte halblaut:

„Die Eule gilt als Vogel der Weisheit. Diese Eule, mein Alter, ist ein Depeschenbote …“

Ich begriff nicht sofort.

Als ich aber genauer hinschaute, gewahrte auch ich jetzt den bräunlichen Zettel, den irgend jemand dem Vogel an einem Faden um den Hals gehängt hatte …

Harst trat rasch in der Flur hinaus …

Streckte die Hand empor …

Da hackte das aufgeplüsterte Vieh bösartig nach seinem Finger. Trotzdem riß Harald den Zettel ab und meinte lachend:

„Ein unhöflicher Bote! Prüfen wir, was er Unschönes bringt …“