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Page:Der Spiritistenklub.djvu/31

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[31] Als Morton die vier Beamten bemerkte, flog es für Sekunden wie ein Schatten über sein hageres Gesicht. Aber er hatte sich noch immer gut in der Gewalt. Meinte gereizt:

„Herr, ich kenne Sie nicht! Weshalb dieser förmliche Überfall?! – Und Sie, Herr Pachnitzki, – wie konnten Sie nur diese Leute hierher führen und uns bei unseren Experimenten, die doch keinerlei Strafwürdiges darstellen, in dieser ganz ungehörigen Weise stören lassen?!“

Jetzt mischte sich Bechert ein. Und sein Ton war etwas anders als der Haralds …

„Sparen Sie sich diese faulen Phrasen!“ rief er. „Herr Harst wird Ihnen sogleich erklären, weshalb er auch mich, den Kriminalkommissar Bechert aus Berlin, mit meinen Beamten hierher bestellt hat!“

Und Harald – jetzt noch ironischer:

„Allerdings werde ich das erklären … Bitte, Herr Doktor Kolger, treten Sie vor …! Sie waren ja in der Maske Pastor Heykings eine Nacht unser Gast, nachdem Sie den Herrn Pfarrer … kaltgestellt hatten …“

Aber – niemand trat vor … Dicht zusammengedrängt standen die Mitglieder dieses Spiritistenklubs da, über dessen wahre Ziele noch immer für mich ein tiefes Dunkel lagerte.

Niemand trat vor … In jener Ecke der Grotte herrschte auch ein ungewisses Dämmerlicht …

Harst ließ den Strahlenkegel seiner Taschenlampe weiter herumschwenken …

Morton, der angebliche Professor, hatte sich umgedreht …

Und – seinen Lippen entschlüpfte ein Fluch …

„Ah – – geflohen, der Feigling!“ zischte er, und wiederum lief ein Statten über sein Gesicht hin. Dann … erbleichte er, preßte die Zähne in die Unterlippe und … zuckte die Achseln, als ob er andeuten wollte, daß ihm nun alles Fernere gleichgültig sei …