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Page:Der Spiritistenklub.djvu/32

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[32] Harald wandte sich rasch an Pastor Heyking …

„Dieser Kolger hat Unrat gewittert. Ihr Auftauchen hier hat ihn gewarnt. Nun – wir fangen ihn schon … Draußen stehen noch vier Kriminalbeamte rund um die Grotte. Er entgeht uns nicht. Er heißt ebenso wenig Kolger, wie er ein Recht auf den Doktortitel hat. Er ist einer der berüchtigtsten Banknotenfälscher Amerikas, wird steckbrieflich verfolgt und nennt sich für gewöhnlich Smith, weil dieser Allerweltsname gar nichts besagt. Seine Fingerabdrücke wurden vor acht Tagen im Fahndungsblatt veröffentlicht, und in jener Nacht, als er als Gast unter meinem Dache schlief und ich seine Fingerabdrücke auf Ihrem Briefe, Herr Pastor, kenntlich machte, da war dieses Grottengeheimnis für mich so gut wie gelöst … Da wußte ich, daß des braven Schloßverwalters mißratener Sohn seine Fälscherkomplicen hierher gebracht hatte, daß Banknotenfälscher hier an der Arbeit waren und daß der famose Spiritistenklub nur der Deckmantel gegenüber dem alten Pachnitzki war …“

Ein schriller Aufschrei ließ ihn schweigen.

Pachnitzki war vorgesprungen, hatte einen der Spiritisten bei der Brust gepackt …

„O – – du Lump, du Lump …!!“ kreischte er … „Wie hast du mich nur belogen und getäuscht … du … Schurke!“

Der hagere Mensch lächelte frech, riß sich los und meinte: „Schade! Noch acht Tage …! Dann wären wir mit allem im klaren gewesen …! Verflucht sei der Pfaffe, der uns verraten hat …!“

Der alte Mann zitterte … Pastor Heyking nahm ihn und geleitete ihn hinaus …

Und Harst nun zu dem angeblichen Professor:

„Es dürfte hier unter dem Steinfußboden der Grotte noch einen Raum geben … Ich sehe da die Umrisse einer Falltür … Und in diesem tieferen Stockwerk haben Sie wohl Ihre Druckpresse aufgestellt …“