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Page:Der Spiritistenklub.djvu/33

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[33] Morton zuckte nur wieder die Achseln …

Auf einen Wink Becherts wurden nun der ganzen Bande Handschellen angelegt. Dann öffneten wir die kaum erkennbare Falltür, stiegen in einen quadratischen Kellerraum hinab, wo Harald nach einigem Suchen eine schlau angelegte Geheimtür zu dem Aufbewahrungsort der Fälscherutensilien entdeckte. Wir fanden so ganze Bündel halbfertiger 50-Mark-Scheine, deren Ausführung und Papier geradezu tadellos war.

Was wir jedoch nicht fanden, das war Herr Doktor Kolger, die Seele des ganzen Unternehmens. Es blieb uns vorläufig vollständig unklar, wie er hatte entfliehen können.

Jedenfalls war der Fang, den die Polizei hier gemacht hatte, außerordentlich lohnend. Sämtliche Mitglieder des gefährlichen Klubs waren seit langem gesuchte Verbrecher, auch die Weiber – mit Ausnahme Anna Bothers, die sich jetzt mit frechem Stolz als Braut Heinrich Pachnitzkis bekannte und ohne weiteres zugab, daß sie den „Geist“ in unseren Zimmern gespielt und Harst mit Hilfe eines in der Hand verborgenen Gasballes betäubt hatte. –

Die Geschichte des Spiritistenklubs hat hiermit ein Ende. Harsts unvergleichliches Gedächtnis für die feinen Muster von Fingerabdrücken hatte die Verbrechergesellschaft hinter Schloß und Riegel gebracht. Mit Smith-Kolger werde ich mich im zweiten Teile dieses Abenteuers zu beschäftigen haben. Und ich tue es gern, denn gerade dieser zweite Teil bringt eine Fülle von Feinarbeit kriminalistischer Kombinationskunst.

Der Leser schlage die Seite um und … prüfe selbst, ob ich nicht recht habe …