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Page:Der Spiritistenklub.djvu/55

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[55] verstecktes Fenster uns gestattete, in das große Zimmer hineinzuschauen.

Doch – wir waren zu spät gekommen … Griping und die lustige Stasia saßen harmlos neben dem Ofen und lasen Zeitungen. Immerhin sahen wir den großen Koffer, in dem die Leiche versteckt sein sollte.

Lautlos kehrten wir um … Waren wieder in Haralds Zimmer … Ließen uns von Pachnitzki nun berichten …

„Ich bin wahrhaftig kein neugieriges altes Weib, meine Herren,“ begann er etwas verlegen. „Aber offen gesagt: Dieser Baron nebst Gattin kam mir ein wenig merkwürdig vor. Ich bin doch in meiner Jugend gräflicher Diener gewesen und habe einen Blick für kleine Unstimmigkeiten im Benehmen von Leuten, die etwas in der Welt vorstellen wollen. So trieb es mich denn, weil ich diesen Leuten mißtraute, vorhin zu dem kleinen Fenster. Kaum hatte ich in das Gemach hinabgeschaut, als ich förmlich zurückprallte, denn der Baron und der Diener Joseph hoben gerade aus dem Koffer eine bekleidete Frauenleiche heraus, während die Baronin nicht dabei stand. Da bin ich denn Hals über Kopf hier zu Ihnen gelaufen, meine Herren …“

Harald fragte nun, woraus Pachnitzki schließe, daß es eine Tote gewesen sei.

„Nun, Herr Harst, weil der Kopf doch so ohne jeden Halt hin und her baumelte … Übrigens war’s offenbar eine ganz junge Person – mit hellblondem Haar, bekleidet mit einer hellen Gesellschaftsrobe, tief dekolletiert …“

Harald richtete noch weitere Fragen an den Alten, ohne daß der Sachverhalt dadurch jedoch näher geklärt werden konnte. Dann schlich Pachnitzki wieder davon. Harst hatte ihn dringend gebeten, daß er den drei Gaunern gegenüber sich ja nichts anmerken ließe. Im übrigen hatte Harald sich jedoch über diese Frauenleiche in keiner Weise geäußert,