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Page:Die große Null.djvu/13

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[13] „Weil … die Uhr schlug …!“

Rehbein schnellte hoch, stammelte: „Die … die Uhr?! Wie … wie meinen Sie das?“

„Nun, ich sehe da zwei dünne, dunkel besponnene Drähte an der dunklen Tapete von der Uhr zur Decke und von da durch die Decke laufen, Herr Rehbein. Ich wette, daß der Mechanismus des kleinen Blasebalgs, der den Kuckucksruf erzeugt, elektrisch eingeschaltet werden kann … als Signal vielleicht.“

Der Bucklige hatte den Kopf weit vorgereckt, hatte jedes Wort von Haralds Lippen abgelesen.

Sein fahles Gesicht bekam wieder Farbe. Aber – dicke Schweißperlen traten ihm gleichzeitig auf die Stirn.

Dann ballte er die dürren, aber auffallend gut gepflegten Hände zu Fäusten, als wollte er sich mit aller Gewalt zur Ruhe zwingen.

Und lächelte verzerrt, stotterte:

„Ja, ja, es … es ist ein Signal, Herr Harst, – ganz recht! Wogitsch ist doch zu Hause! Ich … ich muß ihn dann wohl doch nicht gehört haben, wie er heimkehrte.“

„Hm – ich denke, die Haustür war verschlossen, und Sie beide haben nur einen Schlüssel?! Wer wohnt denn noch hier im Hause?“

„Niemand … Die drei Stuben im ersten Stock sind zu … zu baufällig, um noch vermietet zu werden.“

Harald stand langsam auf.

„Herr Rehbein,“ sagte er ernst, „vielleicht hat das Haus noch einen zweiten Zugang …“

Der Schuster lächelte blöde. „Nein – nein, Herr Harst. Das Grundstück hat nicht mal einen Hof und stößt hinten an ein großes Fabrikgebäude.“

„Nun, Herr Rehbein, wenn Ihr Freund daheim ist, können wir ja nach oben gehen.“

Der Bucklige krümmte sich wie unter körperlichen Schmerzen. „Ich – ich möchte ihn … ihn erst vorbereiten, daß