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Page:Die große Null.djvu/19

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[19] Er wankte bei dem Anblick des in einen schäbigen Mantel eingeknöpften Mannes …

„Wogitsch!!“ gurgelte er hervor. „Ernst … Wogitsch!“

Auf der Schulter des Wachsmodelleurs saß die Dohle und schmiegte ihren Kopf an die bärtige Wange des … Toten …

Ja – Wogitsch war tot.

Die klaffende Wunde am Halse lag über dem Rande des blutbefleckten Gummikragens frei.

Harst bückte sich, hob die eine Hand des Toten auf, ließ sie wieder zurückfallen.

„Suchen wir weiter,“ sagte er nur.

Auch der Seidenstoff sank herab und bedeckte die Leiche.

Harst nahm Rehbein beim Arm.

„Kommen Sie …!“ –

Küche und das spärliche Nebengelaß boten nichts Besonderes. Nirgends fanden wir eine Blutspur. Nur die eine Lache im ersten Wachsfigurenraum deutete auf das hier begangene Verbrechen hin.

Schweigend hatten wir nun wieder das Wohngemach betreten.

Harst lehnte sich an den Ofen.

„Haben Sie mir nichts zu sagen, Herr Rehbein?“ fragte er eindringlich.

Der Bucklige stellte die Lampe auf den Tisch. Sein Gesicht war völlig verändert – leichenhaft, starr.

„Was wollen Sie wissen?“ fragte er trotzdem mit fester Stimme.

„Zunächst die Wahrheit über das Signal …“

Der Schuster schien zu überlegen.

„Wer auf die Schwelle der Küchentür tritt,“ erwiderte er dann, „stellt den elektrischen Kontakt her, und der Kuckuck ruft zweimal.“

„Also ein Alarmsignal …?“

„Ja …“ – Man merkte, wie sehr dieser merkwürdige