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Page:Die große Null.djvu/7

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[7] Und dabei konnte das alte Männchen sich doch noch gar nicht so weit entfernt haben.

Ein paar Leute schauten mir nach. Ein paar junge Burschen gröhlten spottend: „Wo – – gitsch! Wo – – gitsch!“

Schließlich kehrte ich um.

An der Pforte unseres Vorgartens traf ich mit Harald zusammen. Er war genau so außer Atem wie ich.

„Ich begreife nicht, wo er geblieben sein kann,“ meinte Harst keuchend. „Wenn Mathilde unser Haus nicht so energisch gegen diesen Besuch geschützt hätte, säße Wogitsch jetzt dort im Zimmer und wir könnten feststellen, was an ihm und seiner Meldung daran ist. So aber müssen wir nun nach dem Brückengang, übrigens ein uraltes Gäßchen am Berliner Rathaus. – Vorwärts. Machen wir uns fertig. Wenn wir ein Auto nehmen, sind wir vor Wogitsch dort und fassen ihn vor der Haustür ab.“

In drei Minuten waren wir bereit. – „Vergiß das Handwerkszeug nicht,“ sagte Harald noch, der jetzt offenbar keine Langeweile mehr verspürte.

Wir fanden ein Auto, fuhren die Berliner Straße, die Motzstraße entlang, – kamen in die Potsdamer, in die Leipziger.

Harald rauchte die dritte Mirakulum, pfiff hin und wieder die bekannten Takte aus Carmen:

„Auf – in den – Kampf – Torrero …“

Ich pfiff nicht. Nein, dazu hatte ich auch nicht die allergeringste Veranlassung. Lionel Barring ist kein Gegner, den man mit Operntakten begrüßt. Mir fiel die Szene in den Tokkara-Höhlen ein, wie die Boa mit dem Weiberkopf aus dem Dunkel hervorkroch, – Barrings Werk, Barrings Erfindung!

Ich pfiff nicht … Ich fühlte nur nach der Schlüsseltasche der Beinkleider, in der keine Schlüssel, sondern so ein kleines schwarzes, matt glänzendes Ding steckte. –

Das Auto hielt an der Jungfernbrücke.