[9] auf und trollte mißmutig von dannen. Harst meinte, er habe über die Hundesteuererhöhung nachgegrübelt, die wieder die Zahl der ahnungslosen Hundefleischesser vermehren würde.
Harst war bei Laune und meine Uhr drei Viertel zehn.
Dann klopfte Harst an einen der Fensterladen. Jemand rief drinnen:
„Bist Du’s, Wogitsch?“
„Nein. Aber ich möchte Herrn Wogitsch dringend sprechen,“ erwiderte Harald recht laut.
Herr Emil Rehbein schloß die Haustür auf und beleuchtete uns mit seiner Schusterlampe.
Wir sahen einen kleinen, dürren, stark buckligen Mann mit einem verkniffenen, grämlichen Gesicht vor uns. Unter buschigen grauen Augenbrauen schillerten ein Paar schlaue mißtrauische Mauseäuglein.
„Wogitsch ist ausgegangen,“ sagte er. „Soll ich ihm etwas bestellen?“
„Nein. – Wissen Sie, wen Wogitsch besuchen wollte?“
„Ja. Herrn Harst, den Privatdetektiv.“
„Mein Name ist Harst, Herr Rehbein. Das da ist mein Freund Schraut.“
Der Bucklige machte sofort Platz. „Wollen die Herren nicht nähertreten? Bitte … Sie können ja bei mir warten. Bitte …“