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Page:Doktor Haldens Patient.djvu/55

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[55] Weiter …

Wir sind im Flur …

Die Tür des Zimmers der Schwester Anna offen … Der Hund liegt, wie er lag … Anna nicht mehr …

Weiter …

Treppen hinan … Vorbei an weißen Türen …

Weiter …

Zimmer der Gräfin … Tür nur angelehnt … Licht brennt … Am Lampenhaken hängt in einer dicken Schnur die Amazone, blaurot, Mund auf, – – gräßlich … gräßlich.

Harst springt zu – auf den Tisch …

Schneidet die Erhängte ab … Matzka stützt den leblosen Körper. Wir legen ihn auf das Bett. Kurze Untersuchung … Hier ist jeder Wiederbelebungsversuch zwecklos.

Weiter …

Noch eine Treppe …

Matzka und ich wie im Fieber.

Harst eilig, aber ruhig …

Ja – seine Nerven!!

Oben dann … Mendels Zimmer …

Auch die Tür offen … Mendel auf dem Totenbett, lebender Leichnam …

Vor dem Fenster eine andere Gestalt auf den Dielen ..: Halden – – bewußtlos – – schwerer Stirnstreifschuß, blutüberströmt, das Frackhemd wie in Blut getaucht … –

Harald prüft die Wunde. Wir nehmen ein Handtuch, knoten es als Verband um die Stirn, warten, bis die Blutung gestillt ist. Zur Vorsicht fesseln wir den Doktor und tragen ihn auf den schmalen Diwan.

Kaum getan, – unten im Vorgarten ein besonderer Pfiff.

„Einer meiner Leute …,“ und Matzka öffnet das Fenster, beugt sich hinaus.

Stimme von unten:

„Einen haben wir fest, Herr Matzka … Den Begleiter Haldens … Aristide Manquier nennt er sich …“