the lamellae of the lung-book. The external epithelium of the appendage which cover these lamellae becomes the operculum of the lung-book after it is depressed in height.”
Wenn auch diese Beschreibung vielleicht etwas kurz und unklar gefasst ist (wenigstens erschien sie so vermutlich Simmons (1894) und Purcell (1909), welche ihr sehr wenig Aufmerksamkeit schenken), so stellen die nächsten Sätze von Kishinouye und seine Abbildung (Fig. 34) außer Zweifel, dass nach ihm die Lungenblätter der Spinnen auf der Hinterfläche des Beines entstehen wie bei Limulus die Kiemenblätter.
“It is very probable,” sagt er auf p. 70, “that the lung books were derived from the gills of some aquatic arthropodous animals such as Limulus; for the lung-books are nothing more than the lamellar branchiae of Limulus sunk bemeath the body surface. The tubular trachea may afterwards have been derived from the lung books. The branchial lamellae of Limulus are formed as outgrouths of the ectoderm at the lower (posterior) surface of abdominal appendages, and those of spiders are also produced really in the lower surface of the first abdominal appendage (in the dipneumones spider)[1] … I cannot agree with the view of some authors who maintain that the lung-book is derived from a cluster of tracheae”. Wenn die Tatsache, dass die abdominale Extremität als Operculum bestehen bleibt — worauf Morin und Kishinouye hingewiesen haben — schon früher mehr betont und nicht so oft außer acht gelassen worden wäre, so würden vermutlich manche falsche theoretische Vorstellungen vermieden worden sein (so von Laurie , 1890, Lamy , 1902 etc.) und die Ableitung der Lungen aus den Kiemen wäre nicht so lange bezweifelt worden.
Simmons (1894) widmete eine spezielle Arbeit der Entwickelung der Respirationsorgane der Araneiden, welche die Angaben von Morin und Kishinouye bestätigte. Er betont mit besonderem Nachdruck, ebenso wie es Kishinouye getan hat, dass die Lungenblätter an der hinteren Fläche der Extremität entstehen wie bei Limulus. Außerdem macht er darauf aufmerksam, dass die Lungenblätter auch in derselben Reihenfolge sich entwickeln wie nach den Angaben von Kingsley die Kiemenblätter von Limulus — ein wichtiger Beweis für die Kiementheorie[2]. Nach Simmons sinkt die Extremität ins Körperinnere genau in derselben Weise wie es Kingsley 1885 und 1893 sich theoretisch vorgestellt hat.
Laurie , 1890, 1892, 1894 war durch seine embryologischen Untersuchungen ebenfalls zu der Vorstellung geführt, dass die Lungen